Erste Tour 2026: Mit dem neuen Camper ins Sauerland
Erste Tour 2026: Mit dem neuen Camper ins Sauerland

Erste Tour 2026: Mit dem neuen Camper ins Sauerland

Anfang dieses Jahres waren wir auf der ABF in Hannover, um uns einmal über andere Raumkonzepte bei Campern zu informieren. Generell waren wir mit unserem Carado ganz zufrieden, aber das Querbett war nicht so optimal. Wenn man doch nachts mal raus muss, ist das Drüberkrabbeln und Hin-und-her-Geschiebe nicht ganz optimal. Wir wollten ja eigentlich nur schauen, das haben wir auch sehr gründlich getan und sind mit einem Vertrag für einen neuen Campervan wieder nach Hause gefahren. Es ist nun ein Dethleffs, natürlich auf Fiat-Basis, auch wieder die handliche 6-Meter-Klasse, aber diesmal mit komfortablen Längsbetten.

Da der erste Mai praktischerweise ein Feiertag ist, haben wir gleich eine weitere Tour geplant. Auch andere Reiselustige haben dies genutzt und so sind wir relativ schnell von der Autobahn auf die Landstraße ausgewichen und waren noch so halbwegs pünktlich an unserem Ziel: Naturcamping Kessenhammer am Biggesee.

Den Stellplatz direkt am Wasser hatten wir rechtzeitig gebucht. Das war auch gut so, denn die Stellplätze für Camper und Wohnwagen sind komplett ausgebucht. Nachdem wir nach mehrmaligem Umparken die günstigste Ausrichtung gefunden hatten, haben wir uns eingerichtet und ein spätes Abendbrot aufgewärmt – mehr war nicht drin.

Nach einer entspannten Nacht in den neuen Betten gab es am nächsten Morgen bei schönstem Sonnenschein ein erstes Outdoor-Frühstück für 2026, danach wurden die Fahrräder startklar gemacht und auf ging es zu einer knapp 30 km langen Tour durchs Sauerland. Vom Campingplatz ging es in Richtung Listertalsperre, dabei gab es die eine oder andere Steigung zu überwinden Ich habe dabei hin und wieder meinen elektrischen Helfer zugeschaltet und bin ganz gut damit gefahren. Meine beiden „Biobiker“ mussten etwas mehr kämpfen. Die Landschaft war sehr beeindruckend, die Wege ziemlich voll. Das war ja an einem Feiertag mit schönem Wetter auch zu erwarten.

Den Link zum Nachfahren gibt es hier.

Zwischenstärkung gab es an der Eisdiele, bei dem tollen Wetter war das auch die beste Option. Weil der erste Mai der Tag der Arbeit ist, wurde nach der Tour noch das Moskitonetz im Fahrzeugheck angebaut und mit einem Grill-Abendessen ging der Tag dem Ende entgegen.

Auch am nächsten Tag wurden wir mit bestem Wetter begrüßt, also konnte die Verpflegung wieder draußen stattfinden. Nach einer ordentlichen Stärkung direkt am Seeufer ging es dann wieder auf die Fahrräder: Heute sollten es 38 km werden. Natürlich gab es wieder die eine oder andere Steigung, aber es geht ja auch immer wieder mal bergab und der Fun-Faktor ist immer mit dabei. Diesmal ging es zur Biggetalsperre, dann bis nach Olpe und wieder zum Campingplatz. Die Talsperre ist wirklich empfehlenswert, da recht anschaulich die Funktionsweise erklärt wird und man hinterher durchaus schlauer geworden ist. In Olpe haben wir eine Mini-Stadttour gemacht und uns kurz über die Gerberhistorie dort informiert.

Auch hier wieder den Link zum Nachfahren:

Leider ist irgendwann jeder Trip auch mal zu Ende, also hieß es Sonntag dann packen und verstauen und die kommende Arbeitswoche mental vorbereiten.

Fazit:

Der Campingplatz ist durchaus eine Reise wert, landschaftlich schön gelegen, mit Stellplätzen direkt am Wasser. Es gibt auch Plätze im oberen Teil des Platzes, da hat man zumindest Seeblick, ist aber weiter weg. Die sanitären Einrichtungen sind ausreichend vorhanden, wir haben bei einem ausgebuchten Platz keine Staus oder Engpässe erlebt. Es gibt eine gut ausgestattete Küche mit mehreren Spül- und sogar Kochplätzen. Ein kleines Strandbad, Spielplatz und Hundewiese sind auch vorhanden, es gab sogar mutige Camper, die sich in Wasser gestürzt haben.

Hier lässt es sich gut aushalten, vermutlich sogar länger als drei Tage.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert