Albanien – ein Abenteuer in drei Akten
Albanien – ein Abenteuer in drei Akten

Albanien – ein Abenteuer in drei Akten

Akt 2 – Tag 8

Nun ist soweit und wir haben den letzten Tag an der Albanischen Riviera verbracht. Also gab es heute nur ein kurzes Programm und das zu einem Ortswechsel gehörende Kofferpacken.

Als erstes haben wir die Burg von Sopot in Angriff genommen. Wie bei Burgen üblich, liegt diese natürlich auf einem Berg. Parkplätze sind am Beginn des Weges nur wenige vorhanden, aber da die Burg nicht stark frequentiert ist, stellt dies kein Problem dar.

Die Burg ist schon etwas älter, man geht wohl bis in die Antike zurück und mit der Zeit und verschiedenen Herrschern wurde die Burg wohl bis zu vier mal wieder aufgebaut und dabei dementsprechend verändert. Der letzte Herrscher war wieder dieser Teufelskerl Ali Pascha von Janina, der ja in vielen Orten Südalbaniens die Finger im Spiel hatte.

Die Reste der Burg sind in einem baulich wirklich schlechten Zustand und es Bedarf schon etwas Mut, das einzig noch halbwegs erhaltene Gebäude, die Moschee, zu betreten. Diese wurde wohl erst im 17. Jahrhundert errichtet, aber der Zustand ist nicht wirklich vertrauenerweckend.

Aus diesem Grund wollte wohl auch keiner von uns das Minarett besteigen, die Reste einer Leiter wären ja vorhanden gewesen. Also haben wir die Erkundung von oben unserer kleinen Flugmaschine überlassen und waren in Sicherheit. Der Ausflug dorthin ist selbst für albanische Eintrittspreise absolut günstig, da keine Gebühren verlangt werden.

Im Anschluss haben wir noch einen Abstecher zu dem Bergdorf Qeparo Fshat gemacht. Dies liegt auf einer Höhe von ca. 300 Metern und ist schon wegen der spektakulären Anreise über die schmale Bergstraße einen Besuch wert. Gegenverkehr möchte man an einigen Stellen auf jeden Fall nicht haben.

Im Dorf selber gibt es einige gut erhaltene neuere Häuser, aber auch sehr viele Gebäude in einem erdenklich schlechten Zustand. Die Straßen im Dorf sind mit Natursteinen gepflastert, die vermutlich schon einige Jährchen auf dem Buckel haben. Erstaunlicherweise hat das Dorf sogar zwei Bars/Restaurants. Das Angebot dort haben wir allerdings nicht getestet, da wir am Nachmittag unterwegs waren und sich bei der Wärme kein Hungergefühl einstellen wollte.

Heute Abend waren wir bei den Grillbrothers essen, also eher einfach und in Richtung Fastfood. Es gab zwei Pita-Variationen und einen mixed Grillteller. Alles zusammen reichlich und kostete inklusive Getränke 35 Euro, also für die Preise an der Riviera noch recht günstig. Das Fotografieren haben wir dabei irgendwie komplett vergessen, aber seid versichert: Ihr habt nix verpasst.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert