Auf den Spuren des Königreichs Sardinen
Auf den Spuren des Königreichs Sardinen

Auf den Spuren des Königreichs Sardinen

Anreise

Dieses Jahr findet also der erste große Urlaub mit dem Camper statt – das Motto: Auf den Spuren des Königreichs Sardinien. Wir haben ja nach einem Jahr Campen mit einem Querschläfer auf ein Modell mit Längsbetten umgestellt und genießen nun den Komfort, sich nachts nicht mehr durch die Gegend zu schieben, um gewisse Örtchen in der Nacht zu erreichen.

Eine Neuerung im Blog wird es geben. Ich werde zwar nach wie vor jeden Tag etwas schreiben, aber die Veröffentlichung passiert immer nur alle zwei Tage. Versprochen, es werden keinerlei Informationen verheimlicht, ich komprimiere einfach nur die Anzahl der Veröffentlichungen. Damit habe ich auch immer mal einen freien Abend.

Das erste Ziel ist der Lago Maggiore, dessen Südwestküste zum Königreich Sardinien-Piemont gehörte. Wir haben die Anreise in zwei Etappen aufgeteilt. Der erste Ritt führte zum Campingparadies Franken. Spät-Check-In wollten wir eigentlich am Automaten durchführen, der Eigentümer war aber noch anwesend und so gab es einen persönlichen Empfang und Begleitung zum Stellplatz. Der Platz ist recht groß mit wenig Privatsphäre, da es nur sehr spärliche oder gar keine Hecken und entsprechende Unterteilung gab. Die Sanitäranlagen waren sauber und die Benutzung der Duschen inklusive. Vermutlich gab es auch schon eine längere Trockenperiode, denn der mal vorhandene Rasen war nur noch braun. Mitten auf dem Platz waren auch noch Sanitärcontainer aufgestellt. Sicher praktisch und vielleicht auch nötig, aber optisch nicht gelungen. Für eine Zwischenübernachtung völlig in Ordnung und preislich auch absolut akzeptabel. Bei einem längeren Aufenthalt würden wir uns nach einer Alternative mit mehr Wohlfühlatmosphäre umschauen.

Am nächsten Morgen dann schnelles Zusammenbauen und Bezahlen, gefrühstückt wurde im Fahrzeug. Also ab auf die Autobahn und dann fast die gewohnte Strecke über Österreich und die Schweiz. Wir haben diese Tour jetzt schon ein paar Mal absolviert, aber es macht immer wieder Spaß, an den hohen Bergen und den Flüssen vorbeizufahren. Der letzte Teil der Strecke war dann etwas spannend, da wir nicht wie sonst den Stau bei Comer genießen wollten, sondern eine recht abenteuerliche Strecke entlang des Lago Maggiore wählten. Der Grenzübertritt war total unspektakulär, dafür aber der Rest der Reise genau das Gegenteil: superschmale Straßen. Mit PKWs ist man ja noch klar gekommen, aber manchmal gab es eben auch Reisebusse an Stellen, die einfach nicht dafür gemacht sind. Mit Augen zu und durch sind wir an unserem Ziel dem Camping Solcio angekommen. Den Platz direkt am Seeufer hatten wir im Voraus gebucht, einen Tisch im Restaurant leider nicht. Also haben wir unser Abendessen, piemontesische Ravioli mit Salbei-Butter, aus der Camperküche mit einem schönen Blick auf den Lago genießen können. Nun werden wir einfach morgen das platzeigene Restaurant testen.

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